Von 1918 bis 2007: Holz, Wasser... und auch schon Strom

 

Eine Familie von Pionieren

1918 beschließen die vier Gebrüder Hoffmann, in Mersch, einer der waldreichsten Gemeinden Luxemburgs, ein Sägewerk zu übernehmen, das zum Betrieb der Maschinen die Wasserkraft nutzt. Schon bald wird die Holzsägerei um eine parallel laufende Stromproduktion und den zukunftsweisenden Aufbau eines Verteilernetzes ergänzt, das die Orte Mersch, Beringen, Berschbach und Rollingen versorgt.

Heute gehört das Unternehmen immer noch den direkten Nachfahren der Gründer und wird auch weiterhin von ihnen geleitet. Es gibt immer noch zwei Standbeine: den Handel mit Holzprodukten unter dem Firmennamen Hoffmann Frères sowie das Stromversorgergeschäft, insbesondere aus Wasserkraft, über Electris.

Die Geschichte geht weiter

So gründet das Unternehmen seinen Erfolg seit fast einem Jahrhundert auf Holz und Wasser – zwei gerade angesichts der Bedrohung durch die Klimaerwärmung lebenswichtige natürliche Ressourcen. Daher gilt es auch, diese Naturschätze unbedingt zu bewahren und wiederzuverwerten.

Genau deshalb setzt sich Electris für die Förderung der Energie aus Wasserkraft ein. Mit dieser Vorgehensweise, von der die Allgemeinheit profitiert, macht sich das Unternehmen tatkräftig für die Reduzierung der CO2-Emissionen in die Atmosphäre stark.


Ab 2007: Liberalisierung des Energiemarktes

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Das Ende des Stromversorgungsmonopols

Am 1. Juli 2007 ging die Ära des Monopols bei der Stromversorgung mit der vollständigen Öffnung des Marktes für die Wettbewerber zu Ende. Dies eröffnete Electris die Möglichkeit, nationaler Stromversorger zu werden und gleichzeitig Betreiber des Verteilernetzes in Mersch zu bleiben.

Es lebe die Freiheit!

Zu diesem Datum wurde die letzte Phase des Liberalisierungsprozesses für den Energiemarkt eingeläutet. Dieser war von der Europäischen Gemeinschaft mit dem Ziel initiiert worden, die Verbraucher von den Vorteilen eines offenen Wettbewerbs profitieren zu lassen.

Aus dieser Sicht hat die Marktliberalisierung also die Rollen zwischen den Betreibern der Verteilernetze und den Stromanbietern aufgeteilt. Damit hat jeder Verbraucher die Möglichkeit, den Stromanbieter zu wechseln, und bleibt gleichzeitig am örtlichen Netz angeschlossen, das seine Wohnung versorgt.

Alle sind gleich!

Das für die Überwachung des Strommarktes zuständige Luxemburger Regulierungsinstitut (ILR) garantiert jedem Nutzer eines Verteilernetzes Gleichbehandlung und den gleichen Service. In der Praxis beeinträchtigt daher ein Anbieterwechsel weder die Qualität noch die reibungslose Fortführung der Stromversorgung. Das Ablesen der Zähler erfolgt immer durch den lokalen Netzbetreiber, der auch weiterhin zu den gleichen Fristen wie zuvor für den Störungsnotdienst sorgt.


 

Genaue Informationen

Die wichtigsten Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite der Luxemburger Regulierungsbehörde unter www.ilr.lu zur Verfügung. Selbstverständlich können SIe auch telefonisch unter (+352) 45884520 oder per E-Mail an energie(at)ilr.lu angefordert werden.

Sie können natürlich auch unter der Nummer 8002-8032 (kostenloser Anruf) oder per E-Mail über info(at)electris.lu Kontakt mit Electris aufnehmen.