Hausanschluss

Der Hausanschluss ist die Verbindung zwischen dem Verteilernetz und der Kundenanlage. Er beginnt im Verteilerkasten auf der Sammelschiene (Abzweigstelle der Netzleitung) und endet an der 1. Hauptabsperreinrichtung bzw. an der  Hausanschlusssicherung im Hausanschlusskasten.

Wir wissen, dass Sie als Bauherr täglich gefordert sind. Sobald die Genehmigung für das von Ihnen geplante Bauvorhaben vorliegt, gilt es, zu planen, zu organisieren und Entscheidungen zu treffen. Natürlich auch im Hinblick auf Ihre Netzanschlüsse.

Wir möchten Sie dabei unterstützen. Bei Bauvorhaben sparen Sie durch rechtzeitige und sorgfältige Planung Zeit und Geld. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, denn wir beraten Sie gerne.

Neue Technische Anschlussbedingungen für Mittel- und Niederspannungsnetze (TAB)

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Die folgenden Vorschriften (Dokumente) reglementieren die technischen Anschlussbedingungen (TAB) für Starkstromanlagen mit einer Nennspannung von bis zu 1000 V, die an das Niederspannungsnetz der Verteilungsnetzbetreiber im Großherzogtum Luxemburg angeschlossen sind oder werden sollen.

Diese Anschlussvorschriften wurden in Zusammenarbeit mit allen Netzbetreibern des Großherzogtums Luxemburg und dem Staatlichen Energiedienst (Service de l’Énergie de l’État) ausgearbeitet. Ziel dieser Vorschriften ist es, den durch die Liberalisierung des Strommarktes entstandenen Anforderungen verbraucherorientiert gerecht zu werden.

Diese Vorschriften ersetzen die Bestimmungen der «Ministerialverordnung bezüglich der Vorschriften zum Anschluss an Niederspannungsnetze in Luxemburg» vom 8. August 1989 und definieren die Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Niederspannungsnetz und den privaten Anlagen.

Die Elektroinstallationen müssen den Anforderungen der Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV-Richtlinie 89/336/CEE) entsprechen. Die Elektrogeräte müssen der Richtlinie über die Niederspannung (73/23/CEE) und der EMV-Richtlinie entsprechen. Für diejenigen Aspekte, die nicht von den beiden Richtlinien abgedeckt werden, sind die vom Europäischen Komitee für elektrotechnische Normung CENELEC (Comité européen de normalisation électrotechnique) veröffentlichten europäischen Normen oder, wenn nicht vorhanden, die Vorschriften des Verbands der Elektrotechnik (VDE) einzuhalten, wobei das Inverkehrbringen von Geräten, die eine den empfohlenen Sicherheitsbestimmungen entsprechende Störfestigkeit gewährleisten, erlaubt bleibt.

Alle Anforderungen, nationalen Normen oder nicht-harmonisierten europäischen Normen zu entsprechen, gelten nicht für Geräte, die gemäß den eine der geforderten entsprechende Störfestigkeit gewährleistenden Normen oder technischen Reglementierungen eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines EFTA-Landes, das Vertragspartner des Gründungsabkommens für den europäischen Wirtschaftsraum ist, hergestellt und/oder zertifiziert wurden.